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Wein aus Argentinien
Mit ca 270.000 ha Anbaufläche ist
Argentinien ein beachtliches Weinland, eigentlich das größte
weinproduzierende (und auch weinkonsumierende) Land des Kontinents.
Über 70 % der produzierten Weine
stammen aus dem Staat Mendoza, am Fuße der Anden. Auf ausgedehnten
Ebenen sind in Mendoza fast die Hälfte der landwirtschaftlich
nutzbaren Flächen mit Weinreben bepflanzt. Es gibt hier ca 40.000
Klein- und Mittelbetriebe und 9 sehr große Firmen, die riesige
Kellereien aber auch Weinberge betreiben.
Weinbau wird in Argentinien Höhen
von 600 bis 1300 m gepflogen. Das
Klima im Land ist im Norden
Subtropisch, ansonsten gemäßigt. Die jährliche Durchschnittstemperatur
beträgt ca 17° Celsius. In den höheren Regionen muss man auch mit
Frösten rechnen.
Insgesamt verfügt Argentinien
über eine Gesamtrebfläche von ca 270.000 ha. Die
Jahres-Weinproduktion beträgt ca 25 Millionen hl, wovon 120.000 hl
exportiert werden. Zusätzlich werden ca 30.000 Tonnen Tafeltrauben und
ca 7000 Tonnen Rosinen erzeugt.
Der größte Teil der
argentinischen Weine sind rote Tafelweine (so genannte "Vins ordinaires".
Sie sind sauber und verfügen meist über gleichmäßigen Charakter - dank
der großen Verschnittmengen. Der ProKopf-Verbrauch ist hoch und liegt
bei ca 60 l im Jahr.
Die Geschichte des Weinbaus in
Argentinien beginnt im 16. Jahrhundert als die Jesuiten die ersten
Weinreben in die Region Cuyo brachten. Aber erst ab ca 100 Jahren
brachten italienische Einwanderer die Weinwirtschaft zu der heutigen
Größe.
Rebsorten:
Von den Weinflächen sind ca 34 %
Rotweine, ca 27 % Rose´weine und ca 20 % Weißweine erzeugt - der Rest
geht in die Tafeltrauben / Rosinen-Produktion. Die häufigsten Sorten
sind Malbec, Cabernet Sauvignon, Semilon, Pinot Noir und Sauvignon
Blanc.
Weinbaugebiete in Argentinien
sind:
Mendoza, San Juan, San Luis, La
Rioja, Rio Negro, Catamarca, La Pamp, Córdoba,
Neuquén, Salta, Tucumán
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