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Wein aus Deutschland
Deutschland kann auch mit einer
Weinanbaufläche von ca 105.000 ha auch noch zu den kleineren
Weinländern gezählt werden.
Der Weinbau konzentriert sich in
Deutschland auf den Südwesten des Landes - zwischen 48 und 51°30'
nördliche Breite. Es werden vorwiegend nach Süden (Südosten -
Südwesten) geneigte Hanglagen und die Flachgebiete am Rhein bepflanzt.
Klimatisch liegt Deutschland in
der gemäßigten Zone. Durchschnittliche Klima-Werte sind etwa 9,8 ° C
Jahrestemperatur, ca 1700 Sonnenstunden im Jahr und ca 600 mm
Jahres-Niederschlagsmenge.
Die Weinbaufläche wird in
Deutschland auf 13 Weinbaugebiete, welche sich in 39 Bereiche, ca 170
Großlagen und ca 2650 Einzellagen gliedern, unterteilt. Es werden
insgesamt ca 12 Millionen hl Wein produziert, davon 2,1 Millionen hl
für den Export. Der ProKopf-Verbrauch beträgt ca 23 l pro Jahr sodass
mehr Wein importiert werden muss als im Land selbst produziert wird.
Weinbau hat in Deutschland lange
Tradition. Erste Nachweise gehen auf die Römerzeit zurück. Unter
Kaiser Marcus Aurelius Probus (276-282) erlebte der Weinbau im Land
seine erste Blüte. In der Gegenwart erfolgt der Weinbau nach den
Vorschriften des Deutschen Weingesetzes. Hier werden die
Klassifizierung der Weine in Qualitäts- und Tafelweine bestimmter
Anbaugebiete (mit oder ohne Prädikat) sowie die erforderlichen
Aufschriften auf den Etiketten festgelegt.
Rebsorten:
In Deutschland werden insgesamt
(regional unterschiedlich) ca 85 % Weißweine und ca 15 % Rotweine
gekeltert. Die Hauptsorten sind Spätburgunder, Müller-Thurgau,
Riesling, Silvaner, Grauburgunder und Portugieser.
Die 13 deutschen
Weinbaugebiete sind:
Ahr - ca 520 ha
Baden - ca 26.380 ha
Franken - ca 6000 ha
Hessische Bergstraße - ca 460 ha
Mittelrhein - ca 570 ha
Mosel-Saar-Ruwer - 11.500 ha
Nahe - ca 4.500 ha
Pfalz - ca 23.340 ha
Rheingau - ca 3.210 ha
Rheinhessen - ca 26.380 ha
Saale-Unstrut - ca 610 ha
Sachsen - ca 410 ha
Würtemberg - ca 10.030 ha
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