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Wein aus Frankreich
Frankreich könnte man als das
Weinland schlechthin bezeichnen. Das Land ist sicherlich der größte
Exporteur von Weinen mit hoher Qualität. Von den berühmtesten Weinen
der Welt stammen sehr viele aus Frankreich.
Frankreich ist mit einer
Weinanbaufläche von ca 915.000 ha eines der größten Weinerzeugerländer
weltweit, jedenfalls aber das bedeutendste in Bezug auf die
Vielfältigkeit der Weintypen, der Weinkultur und -Tradition und der
Klasse seiner Spitzenweine.
Im Land herrscht ein gemäßigtes
Klima, welches vom Ozean (Atlantik) geprägt ist. Jedoch gibt es
regional beträchtliche Unterschiede. An der Atlantikküste herrschen
eher konstante Temperaturen vor, im Landesinneren eher kalte Winter
und heiße Sommer. Jahresdurchschnittstemperaturen sind etwa 14° C in
Nizza und etwa 10 ° C in Paris.
In Frankreich werden
insgesamt ca 62 Millionen hl Wein produziert. Davon gehen ca 16
Millionen hl
in den Export. Der ProKopf-Verbrauch ist sehr hoch und beträgt ca 59 l pro Jahr.
Nicht zuletzt deshalb importiert Frankreich trotz seiner gigantischen
Eigenproduktion noch ca 4,7 Millionen hl Wein - zum größten Teil aus
Italien.
Erste Weinreben gelangten durch
die Griechen schon ca 500 Jahre v Chr nach Frankreich. In der
Römerzeit verfügte Kaiser Marcus Aurelius Probus etwa in der Mitte des
3. Jahrhunderts den Weinanbau in ganz Gallien. Der um 1100 in Burgund
gegründete Orden der Zisterzienser perfektionierte den Weinbau.
Rebsorten:
Insgesamt sind in Frankreich zu
ca 60 % Rotweine und zu ca 40 % Weißweine ausgepflanzt. Die
dominierenden Sorten sind Carignan, Grenache, Merlot, Syrah, Cinsaut,
Aramon, Gamay und Cabernet Sauvignon bei den Rotweinsorten sowie
Chardonnay und Trebbiano / Ugni Blanc bei den Weißweinen.
Französische
Weinbaugebiete sind:
Bordaux, Burgund, Champagne,
Cotes du Rhone, Elsaß, Jura, Languedoc-Roussillon, Loirtal, Provence,
Korsika und Südwestfrankreich.
Während in den Gebieten Armagnac
und Cognac wird zum allergrößten Teil Weinbrand produziert wird, wird
in der Champagne auch normaler Wein erzeugt.
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