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Allgemeines zum Thema Wein

 

 

Im Lexikon steht über Wein:


Wein, aus Traubensaft (u. a. Obstsäften, Obstwein) durch alkoholische Gärung hergestelltes Getränk. Trauben werden im Herbst geerntet (Weinlese), in Traubenmühlen zerquetscht (zu Maische) und ausgepresst (gekeltert). Unter Zusatz von Hefen (zum Teil spezielle Reinhefen), die den Traubenzucker in Alkohol und Kohlendioxid zersetzen, gärt der Saft (Most) anschließend in Fässern. Trübstoffe: Traubenfleisch, Hefezellen und Weinstein setzen sich ab, der darüber stehende klare Jungwein wird auf besondere Fässer abgezogen und erreicht nach weiterem Abstich die Reife. Der Alkoholgehalt des Weins beträgt etwa 6 bis 14%. Rotwein entsteht durch Vergärung von Maische der roten Trauben mit Schalen.

(Quelle: © Bibliographisches Institut F. A. Brockhaus AG, Mannheim)

Diese nüchterne Beschreibung wird diesem edlen Getränk natürlich nicht gerecht. Wein gehört seit "ewigen Zeiten" als Genussmittel zur Kultur der Menschen.



Geschichtliches zum Thema Wein:

Im nahen Osten wurden 10.000 Jahre alte Traubenkerne in Mengen und Anordnungen gefunden, die bereits auf gezielte Nutzung schließen lassen. Der Übergang von der wilden zur kultivierten Rebe dürfte etwa 5.000 v Chr erfolgt sein. Von den alten Ägyptern und den Assyrer stammen die ersten Überlieferungen über Wein. Nach Europa gelangte der geordnete Weinbau in der Römerzeit. Es wird aber vermutet, dass auch schon früher Weinreben angepflanzt wurden - etwa ca 800 v Chr in Österreich durch die Kelten bzw Illyrer (genaueres zur Weingeschichte).

 

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Wein kaufen und Lagerung:
 

Allgemein wird geraten, den Weinen nach dem Einkauf wegen der Erschütterungen (etwa beim Transport) zwei bis drei Wochen Ruhezeit zu gönnen.

 

Weine sollten stets liegend aufbewahrt werden. Die ideale Lagerstätte ist dunkel und kühl. Temperaturen von 8 bis 14° C sind als Faustregel zu empfehlen, wobei Weine Abweichungen länger verkraften als starke Schwankungen. Die Luftfeuchtigkeit sollte 70 bis 80 % betragen. Der Lagerraum sollte auch frei von Erschütterungen und von intensiven Gerüchen (wie etwa Sauerkraut, geselchtes Fleisch, Heizöl usw) sein.

 

Es werden verschiedene Lagersysteme aus Holz, Kunststoff und Metall angeboten. Es ist Geschmacksache, wofür man sich entscheidet. Wichtig wäre nur, dass man bei den gelagerten Flaschen die Etiketten sehen kann, ohne diese zu bewegen (bei den viel verwendeten Tonröhren ist das beispielsweise nicht der Fall).


Nicht alle Weine sind zur Lagerung gleich geeignet. Gut lagerfähige Sorten sind zB Traminer, Chardonnay, Ruländer, Grüner Veltliner, Riesling, St.Laurent, Blaufränkisch, Cabernet Sauvignon - um einige zu nennen. Ausschlaggebend für die Lagerfähigkeit von Weinen ist jedenfalls folgende Werte: Säure, Tannin, Alkohol, Restzucker und Extrakt - je höher, desto besser.

Ein guter Weinkeller wird ständig benutzt und ergänzt, dh. es herrscht dort ständig Bewegung.

 

 

 

 

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