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Wein aus Italien
Italien wird zwangsläufig auch
mit Wein verbunden. Nahezu ein Fünftel des weltweiten Weinangebots
wird hier erzeugt.
Die Tradition im Weinbau ist hier
sehr lang. Die alten Römer betrieben die Kultivierung von Weinen
bereits kommerziell. Zuvor haben aber bereits die Griechen den
südlichen Teil der italienischen Halbinsel als Weinland bezeichnet.
Die Römer verbreiteten dann Weinbau und Weinkultur in viele Länder. In
Italien gehört Wein, mäßig genossen, zum täglichen Leben wie etwa
Brot.
Weinbau wird nahezu überall in
Italien betrieben, wobei große Unterschiede in den Gebieten bestehen.
Von 1000 m Seehöhe (zB Südtirol) bis auf Meereshöhe findet man
Weingärten. Sehr oft in landwirtschaftlichen Mischkulturen, zusammen
mit anderen Feldfrüchten. Klimatisch gehört Italien zum mediterranen
Bereich, wobei der Norden des Landes schon eher der gemäßigten
Klimazone (alpin) zuzuordnen ist.
Wegen der vielen Mischkulturen
ist es auch nicht leicht, die Gesamt-Weinbaufläche zu bestimmen.
Offiziell spricht man von etwa 1,1 Millionen ha (in diese Zahl ist der
Weinanteil an den Mischkulturen nach einem Schlüssel hineingerechnet
bzw geschätzt). Italien erzeugt im Durchschnitt ca 58 Millionen hl
Wein jährlich, wobei ca 18 Millionen hl exportiert werden. Zusätzlich
werden in Italien noch 1280 t Tafeltrauben produziert. Aufgrund des
hohen ProKopf-Verbrauches von 54 l jährlich importiert Italien
jährlich ca 500.000 hl Wein.
Rebsorten:
Die Rebsorten wechseln in Italien
von Anbaugebiet zu Anbaugebiet, manchmal auch von Weingarten zu
Weingarten. Insgesamt gesehen werden zu ca 75 % Rotweine und zu ca 25
% Weißweine produziert.
Die italienischen
Weinbauregionen sind:
Trentine-Südtirol, Aostatal,
Piemont, Lombardei, Friaul-Julisch, Venetien, Emilia-Romagna,
Ligurien, Toskana, Marken, Umbrien, Latium, Abruzzen, Kampanien,
Apulien, Basilikata, Kalabrien, Sardinien und Sizilien.
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