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Wein aus den USA
Mit einer Rebfläche von ca
300.000 ha gehören die Vereinigten Staaten von Amerika nicht mehr zu
den kleinen Weinländern, wenngleich die Jahresproduktion nur etwa mit
jener von Deutschland vergleichbar ist..
In den USA gibt es eigentlich nur
zwei Gebiete, wo Weinbau betrieben wird. Das sind Kalifornien an der
Westküste und der Staat New York an der Ostküste. Einige kleine
Weinbaugebiete befinden sich aber auch in den Staaten Oregon,
Washington, Missouri, Ohio, Virginia sowie Maryland.
Amerika ist ein riesiges Land und
die Weingebiete liegen teilweise sehr weit voneinander entfernt. Wegen
der auch teilweise sehr unterschiedliche Klima-Bedingungen
unterscheiden sich auch die Charaktäre der Weine wesentlich.
Naturgemäß haben die vereinigten
Staaten keine so lange Tradition im Weinbau wie die europäischen
Länder. Erste Auspflanzungen mit einheimischen Reben dürften Mitte des
16. Jahrhunderts erfolgt sein. Europäische Sorten wurden erstmals von
Mönchen etwa 1770 in Kalifornien zur Messweinerzeugung ausgepflanzt.
Rückschläge erlebte der Weinbau durch die Mexikaner (1827) und vor
allem durch die Prohibition von 1919 bis 1933. Nach dem zweiten
Weltkrieg setzte eine stürmische Entwicklung ein, die noch immer
anhält.
Insgesamt sind in den USA auf ca
300.000 ha Weinreben ausgepflanzt. Die Jahresproduktion beträgt ca 13
Millionen hl, wovon ca 400.000 hl in den Export gehen. Die vereinigten
Staaten importieren jährlich ca 2 Millionen hl Wein. Der
ProKopf-Verbrauch ist vergleichsweise niedrig und beträgt ca 9 l
jährlich, der Trend ist aber stark ansteigend (zu ungunsten des
Whisiy-Konsumes).
Großteils werden Markenweine
erzeugt. Eine große Menge geht aber auch als aufgespriteter
Dessertwein in den Handel. Diesen dürfen Zucker, Wasser und Alkohol
zugesetzt werden. Weine dürfen, wenn sie zu 51 % aus einer Sorte
bestehen, diese auf dem Etikett führen.
Bekannte Weinbaugebiete in den
USA:
Kalifornien und Finger Lakes
(Staat New York).
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